Passend zum Wetterumschwung, rücken alle etwas enger zusammen

Die Temperaturen sinken, also muss man etwas zusammen rücken, damit es nicht ganz so kalt wird. Das haben sich auch die Schleuderer gedacht, die heute ihre Spiele austrugen. Denn für alle stand ein fest – sie wollten den zweiten Tabellenplatz festigen oder in greifbare Nähe kommen.
Vorstand The Lizard bemängelt den schleichenden Rückgang an fester Nahrung, der zu Schleuderliga Spieltagen verzehrt wird. Es droht eine evtl. Abschaffung des „Omas Bester“ Kuchen.


2 - 4
Zeit

(The Avalanche vs Carnage)

Leider konnte The Avalanche sein Vorhaben nicht in die Tat umsetzen und schuld daran war nicht Carnage, sondern im entscheidenden Moment die niedrig, geworfene Score von Avalanche selbst. Gut auch Carnage hat einen kleinen Beitrag dazu beigetragen, war er doch vor diesem Match der letzte, gegen den The Avalanche noch nicht verloren hatte. Ob das nun gut oder schlecht ist – darf jeder selbst definieren.
Zum Spiel. Zu einer schnellen 0:2 Führung für Carnage reichten die Doppel 2 und 10 wobei der Tabellen Dritte hier schon nicht auf Doppel werfen durfte. Ein Lebenszeichen gepaart mit einem schönen Finish dann in Leg 3. Auch hier brachte die Doppel 10 einen Punkt und zwar den zum 1:2. Im 4.Leg legte dann aber wieder Carnage das Tempo vor, bei dem der Avalanche gegen Ende zwar noch aufholen konnte, schlussendlich aber das 1:3 nicht verhindern konnte (Doppel 8). Jetzt hätte es noch einmal spannend werden können, wenn das folgende Leg, das Leg zum 2:3 geworden wäre. Ist es zum Glück für The Avalanche auch mit seinem Lieblings Doppel “Tops“ (2:3).
So musste wie schon so oft das 6.Leg die Entscheidung herbeiführen. Und da zeigte der bis dato Drittplatzierte Nerven. Kurz vor dem Finish gelangen ihm keine vernünftigen Würfe mehr – 26, 5 um nur einige zu nennen. Das machte sich Carnage zu Nutze und schaffte mit Doppel 16 das 2:4 und damit den ersten Sieg gegen The Avalanche.


3 - 3
Zeit

(Triple Butz vs The Doublemaker)

Eigentlich wollte Triple Butz mit einem Sieg dem Doublemaker auf die Pelle rücken. Eigentlich. Warum er sich denn als Sieger fühlt – hier. Angefangen hat alles mit einem 96erFinish mittels Doppel 18 vom Doublemaker (0:1). Ausbauen konnte dieser den Punktestand durch Tops zum 0:2 und durfte sich zu diesem Zeitpunkt über eine 100% CheckOut Quote freuen. Dann besann sich Triple Butz aber auf den Grund seiner Anwesenheit in der Schleuderscheune und verkürzte durch Doppel 2 zum 1:2. Und das schien der Auftakt gewesen zu sein für ihn. Denn nur Minuten später war er da, der Ausgleich. Doppel 4 und das 2:2. Dieser Umstand schien den Doublemaker allerdings kalt zu lassen, da er sich im 5.Leg erneut in Führung brachte und wieder war es Tops zum Leggewinn (2:3). Wollte Triple Butz auch mit fast zugekniffenem Auge noch auf Platz zwei schielen, so musste unbedingt das letzte Leg das seinige sein und der Doublemaker hatte 40 Rest. Erster Dart verfehlt die Doppel 10 denkbar knapp, landet dafür aber in Doppel Reiser (6). Ergo 8 Rest, die gekonnt mit dem zweiten Dart ausgemacht wurde (Doppel 4 zum 3:3). Somit konnte Triple Butz die Chance wahren und den Abstand zum Maker zumindest halten.


1 - 4
Zeit

(Meutz vs Ibracadabra)

Da setzt doch still und heimlich Ibracadabra zum Angriff auf Platz zwei an. Vor kurzem noch Mittelmaß, besteht bei einem weiteren Sieg akute Platzeroberungeuphorie. Leidtragender in diesem Match war Meutz. Zwar konnte er sich mit einem Wahnsinns Scoring in den Finishbereich katapultieren, hatte dann aber das Feingefühl für einen CheckOut leider nicht. So auch im 1.Leg, als er bereits einige Aufnahmen auf Doppel 1 ungenutzt ließ, wobei gleich der erste Dart beim CheckOut zwar das benötigte Tops Feld traf, aber als Bouncer wieder von dort abprallte und sich Ibracadabra so mit Doppel 4 im dritten Versuch nicht lumpen ließ und das 0:1 (Doppel 4) anschrieb. Ein ähnlich Bild bot sich den Zuschauern und ihm selbst auch im 2.Leg. Schön runter geworfen (da war Ibra noch bei 161) – Sack aber nicht zugemacht und dann mit Doppel 12 das Nachsehen (0:2). Und als ob das nicht schon genug wäre durfte man im 3.Leg noch eine Steigerung erfahren. Meutz war bei 12 Rest da lag der Punktestand von Ibra nicht Jenseits von Eden aber von Gut und Böse, denn mit 269 Rest hätte niemand mehr nur einen Pfifferling auf ein Leggewinn gesetzt. Aber wie unterschiedlich es sein kann ein Doppel zu treffen. Meutz zweimal Doppel 19 bei benötigter Doppel 3 und Ibracadabra zweimal Tops(+20), bei 132 Rest  was ihn plötzlich bei 32 stehen ließ. Kurze Zeit später 0:3 durch Doppel 8. Verständlicherweise machte sich langsam aber sicher Unmut auf Seiten Meutz breit. Dieser wurde etwas besänftigt durch das 1:3 von ihm mit Doppel 16 im ersten Versuch. Es war aber leider zu wenig denn schon im 5.Leg brachte Tops Ibracadabra den Sieg in diesem Match (1:4). Ein Meutz in „Normalform“ hätte sich heute die Führung in der Tabelle zurückgeholt. So kommt es am nächsten Spieltag zu Krachen, wenn 1 auf 2 oder The Device auf Meutz trifft.

 

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