Ein hoch auf die Waschmittelindustrie

Bessere Werbung, als die drei Partien an diesen Mittwoch, hätte man für die „Waschmittelerzeugende Industrie“ nicht machen können. Denn es hagelte in allen Partien einen White Wash.

Großes Lob an Triple Butz für sein Chili und die angenehme, selbst zu dosierende Note an Schärfe, die so manchem zwar ungewollt, aber dennoch einen heißen Abend bereitete. Leider fand das letzte Spiel vor doch stark vereinsamten Zuschauerrängen statt, was sich wieder ändern sollte. The Doublemaker hält Anschluss an den Oberrang. Ein nicht zu erwartender deutlicher Sieg für Carnage und Meutz „Back on Top“.


0 - 4
Zeit

(Triple Butz vs Carnage)
Wenn Carnage den Bund der Ehe eingehen wird, dann kommt für diesen Akt sicherlich nur eine in Frage – die Doppel 16. Dies kann sicher Triple Butz bestätigen, der auch seine Erfahrung an diesem Abend mit ihr machte, nur fiel die eben nicht so harmonisch aus. Eben diese Doppel 16 brachte Carnage die Führung zum 1:0. Einen kurzen Moment der Schwäche konnte er durch die kleinere Schwester – die Doppel 8 – zum 2:0 nutzen. Triple Butz durfte dann auch wieder ran, kam aber nicht zum finalen Wurf, da er das Ziel verfehlte und plötzlich stand es schon 3:0. Grund hierfür war die tiefgrüne Farbe des Doppel 16 Feldes. Und als im letzten Leg Butz seine ihm sich bietende Chance erneut nicht zu nutzen wusste, trat, wie schon zuvor, das neue Traumpaar der Schleuderscheune auf den Plan. Carnage und Doppel 16 zum 4:0. Da darf van Haarfort schon mal die Puschen anziehen und sich mit Mütze und Schal ausrüsten.


0 - 4
Zeit

(Linksdatscher vs Doublemaker)
Die Vorzeichen für den Ausgang der Partie waren nach dem 1.Leg schon nicht mehr die Besten für den Linksdatscher. Noch innerhalb des Schleuderligasongs, mittels Shortleg und Tops, konnte der Doublemaker dem Linksausleger das erste von vier Veilchen verpassen. Aber schon im folgenden Leg zeigte der Datscher Nehmerqualitäten und schleuderte sich in den Finishbereich, wo er sich das ein ums andere Mal auf die Doppel probieren konnte. Nur traf er sie zu anfangs nicht, was aber auch dem Doublemaker plötzlich schwerzufallen fiel. Es war dann die Doppel 1, welche Veilchen Nummer 2 zur Konsequenz haben sollte (0:2). Im Leg Nr.3 warf dann der Maker etwas kompromissloser und durfte so ungefährdet mittels Doppel 8 auf 0:3 davon ziehen.
Spannend wurde es dann nochmals im letzten Leg, als sich der schon angezählte Linksdatscher früh auf Doppel einwarf, immer und immer wieder den Metall Spider traf, aber immer eben auf der falschen Seite. So durfte nach ein paar Versuchen der Doublemaker wieder mit Doppel 1 zum 0:4 schleudern. Heute Abend wurde der Linksdatscher absolut unter Wert geschlagen – so viel steht fest. Fest steht aber auch, dass er nicht aufgeben wird bis die ersten zwei Punkte auf seinem Konto landen.

 


4 - 0
Zeit

(Meutz vs The Bolde)
Einen wahren ShootOut Krimi bekam das Volk in der Schleuderscheune im Match dieser zwei Herren zu sehen. Hacken wir mal das 1.Leg schnell ab, denn Meutz brachte das mit beeindruckendem Tempo zu Ende (Doppel 16 1:0). Das fast schon Lichtgeschwindigkeit erreichende Tempo aus Leg 1 wart zu Beginn vom 2.Leg spontan verflogen und forderte fortan von allen Beteiligten alles ab. Zuschauern wie Spielern. Denn es schien fast so, als ob ein Leggewinn eine unheilbare und totbringende Krankheit im Schlepptau hatte. Nach Rücksprache mit Ärzte ohne Grenzen und der Versicherung, das dem nicht so ist, warf Meutz dann die erlösende Doppel 1 zu 2:0. Doch man kann erahnen was folgen wird. Wieder waren beide Schleuderer im Finish und The Bolde konnte einige seiner Darts knapp am Leggewinn positionieren, dennoch war es die Doppel 2 auf Seiten von Meutz, die schließlich das 3:0 brachte. Das abschließende 4.Leg konnte The Bolde leider wieder nicht für sich nutzen, was tragischerweise durch Doppel 8 im 4:0 endete. Das Match hätte aber durchaus 3:3 enden können, wäre da eine etwas bessere Doppelquote bei The Bolde.

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