Rundenabschluß mit allerhand Entscheidungen, verdienten Siegern, stolzen Verlierern und einer Neuerung in der Schleuderliga

Da war es wieder soweit.
Schleuderligafest 2018.
Eine ganze Runde wurde nur auf diesen Tag hingearbeitet. Und Das Arbeiten sollte sich bis dahin schon gelohnt haben für die Finalisten der PlayOff’s: The Avalanche und Triple Butz sowie des Finalisten im Schleuderpokals: The Avalanche und dem Sieger der Paarung „van Haarfort vs Zimbo“. Das Rahmenprogramm sah den Ablauf wie folgt vor:


11:00 Begrüßung/Sektempfang
12:00 Schleuderpokalhalbfinale – van Haarfort vs Zimbo
13:30 SCHLEUDERPOKALFINALE – The Avalanche vs ??
15:30 SCHLEUDERLIGAFINALE – The Avalanche vs Triple Butz
17:00 Grillen
18:15 1.Schleuderliga Beer Olympics
20:45 UEFA Champions League Finale – Real Madrid vs FC Liverpool


Dem Abschlussprogramm mussten leider Apex Predator, Carnage und Ibracadabra aus wichtigsten Gründen fernbleiben, wobei sich Ibra nach der Arbeit noch in der Schleuderscheune einfand, Linksdatscher aber etwas früher gehen musste. Der Rest der illustren Meute traf sich, um bei den ersten Gläsern Sekt über den Ausgang der bevorstehenden Matches zu fachsimpeln. So dauerte es etwas länger als üblich, womöglich der frühen Ansetzung oder der Getränkewahl geschuldet, bis der innere Glasboden von Flüssigkeit gänzlich befreit wart und es zum Einwerfen in die Schleuderscheune ging. Den jeweiligen Ausgang der Partien könnt ihr euch weiter unten zu Gemüte führen.

The Divce mit der Antwort auf alle Fragen!

Nachdem der Schleuderpokalsieger und der Schleuderligameister gekürt und das gesamte Grillgut, nebst Salaten verspeist wurde, stand die vom Vorstand The Wizard ins Leben gerufene „Schleuderliga Beer Olympics auf dem Programm. Dazu wurden zwei Mannschaften ausgelost und auch van Haarfort, strikter Weinkonsument im Team Schleuderliga, durfte an diesem Event teilnehmen, gleichwohl es eine ungerade Zahl an Teilnehmern gab, da Linksdatscher noch zu einem runden Geburtstag musste. Ziel war es in den Disziplinen „Rutschbahn, Flip Cup, Flunky Ball, Ice Cup und abschließend erneut Rutschbahn“ die andere Mannschaft hinter sich zu lassen.
Wombats United: Meutz, Zimbo, The Avalanche, The Wizard und Ibracadabra (wie gesagt kam nach d.Arbeit noch auf eins, zwei, viele vorbei)
TEAM a: Dominguez, Triple Butz, Doublemaker, van Haarfort
Das Ergebnis lautet, nach einigen Abbrüchen, Regelverstößen, diversen Betrügereien und unzähligen Neuansetzungen, SIEGER TEAM a knapp mit 5:4!!! Starke Leistung und völlig verdient! Danach ging es gemütlich zur Champions League und man ließ den Abend so ausklingen, wie er es verdient hatte.

Einen wichtigen Punkt darf man auf keinen Fall außer Acht lassen! Ein besonderes Dankeschön geht an The Wizard, der die ganze Zeit über die Spielleitung übernommen hat. Merci mol!


 

2.Halbfinale Schleuderpokal 2018
van Haarfort vs Zimbo

Im zweiten Halbfinale trafen van Haarfort und Zimbo aufeinander. Die Vorzeichen für einen Sieg Seitens van Haarfort’s standen für ihn deutlich schlechter, da Zimbo um einige Plätze vor van Haarfort die Runde beendete und zudem auch das Match in der Liga mit 4:2 für sich entschied. Aber wie sagt man so schön –  „Der Pokal hat seine eigenen Gesetzte“. Nach dem Einwerfen ging es dann auch gleich los. Das Ausbullen ging denkbar knapp an van Haarfort, der sich durch diesen Vorteil auch das erste Leg sichern konnte. Man spürte aber beiden Schleuderern ihre Nervosität an, welche sich auch im Score das ein oder andere mal wiederspiegeln sollte. Im 2.Leg konnte Haarfort seinem Kontrahenten Zimbo leicht davon ziehen und hatte dann auf Doppel Glück, dass dieses mit dem dritten Dart getroffen wurde. So stand es schon 2:0 für den Außenseiter. Im dritten Leg legte Zimbo dann einen guten Start hin und van Haarfort hatte seine Mühe Not ihm auf den Versen zu bleiben. Als dann Zimbo leichte Schwierigkeiten beim Checkout aufkommen ließ, war es die Doppel 10, die van Haarfort das Break und die 3:0 Führung einbrachte. Nun konnte man durchaus den Anflug von Resignation bei Zimbo deuten, da es sehr schwer werden würde, dieses 0:3 aus seiner Sicht noch in einen 4:3 Sieg umzumünzen. So war es dann auch die Doppel 11, die das 4:0 und damit den Finaleinzug von van Haarfort besiegelte. Dort trifft der Außenseiter erneut in seiner Rolle auf The Avalanche, der noch das PlayOff Finale um den Schleuderligameister spielen darf. Vielleicht verhilft dieser Umstand Haarfort zu mehr als nur Blech – wer weiß?!

Ergebnisse

MannschaftLegsSpielausgang
van Haarfort4Sieg
Zimbo110Niederlage


 

Finale Schleuerpokal 2018
The Avalanche vs van Haarfort

Mit dieser Finalpaarung in „Best of seven“ hatte eigentlich niemand gerechnet. The Avalanche schaltete auf seinem Weg ins Finale folge Mitstreiter aus:
Runde1-Triple Butz (3:2), Runde2-Dominguez (3:2), Halbfinale-Doublemaker (4:2)
van Haarfort schleuderte sich so ins Finale:
Runde1-The Wizard (3:2), Runde2-Mr.T (3:1), Halbfinale-Zimbo (4:0)
Man kann also ruhig behaupten, dass der Weg des Avalanches ein beschwerlicherer war. Kommen wir nun zum Match. Das Ausbullen gewann The Avalanche und der konnte und wollte somit vorlegen. Gegen Ende von Leg eins – beide im Finishbereich und ebenfalls galt für beide Tops zum Leggewinn. Letztlich setzt Haarfort den Dart in die Doppel 10 und ging mit 0:1 in Führung. Als sich im 2.Leg das Spiel wiederholte und van Haarfort mit Doppel 2 auch das 0:2 absahnte, konnte man schon in der Scheune in die etwas verdutze Gesichter blicken. Was das Match jetzt ausmachte war die Spannung, da bisher beide immer die Chance hatten, sich das Leg anzueignen und zum anderen, dass beide einen recht hohen Score erschleuderten. Im 3.Leg dann der Anschluss durch The Avalanche zum 1:2. Wieder waren beide im Finishbereich. Van Haarfort zeigte sich allerding noch nicht beeindruckt und war als erster im Finishbereich. Durch einen unglücklich abgerutschten Dart musst er mit dem letzten Doppel 5 treffen, denn The Avlanche hatte seinerseits dann die Möglichkeit mit seiner Aufnahme das Leg klarzumachen. Und Haarfort überwarf absichtlich. Ein Raunen ging durch die Schleuderscheune und die anderen Schleuderer schauten sich fragend an. Aber Haarfort hatte sich ausnahmsweise was dabei gedacht. Denn trifft er die 5 nicht muss er einen Dart auf die 1 „verschenken“ um wieder ein Doppelfeld wählen zu können und durch das Überwerfen hatte er drei Darts für Tops. Vorausgesetzt Avalanche trifft nicht – und diesen Gefallen tat er ihm. So war es erneut die Doppel 10, die den alten Abstand wiederherstellte und im fünften Leg so eine mögliche Entscheidung zu Gunsten van Haarfort’s hervorbringen konnte. Doch dann drehte The Avalanche wie im Ligamatch so richtig auf und lies Haarfort nicht mal in die Nähe des Finishbereichs, heimste mit Doppel 16 das 2:3 und nahm den Schwung auch mit in’s folgende Leg. Dort war es dann aber van Haarfort, der sich solide in den Finishbereich dartete und doch tatsächlich drei Matchdarts hatte. Nun ja leider zeigte er da zum ersten Mal Nerven und konnte die sich ihm biete Chance leider nicht nutzen. Besser und kaltschnäuziger zeigte sich da The Avalanche, der sich das 3:3 auf sein Konto schreiben lies.
Somit musste die Frage nach dem Nachfolger des Schleuderpokalsieger der vergangenen Saison, Carnage, im alles entscheidenden 7.Leg fallen.
Und wie beginnt The Avalanche erwartungsgemäß dieses Leg, in dem es nur einen Sieger geben kann? Natürlich mit einer Aufnahme von 95 Punkten. Der Konter kam mit drei Darts danach. 100 Punkte leuchteten für van Haarfort auf dem Bildschirm auf. Was für ein Finale. Es ging hin und her und van Haarfort hatte erneut als Erster Matchdarts – Doppel 16 musste getroffen werden, Doppel 8 und zweimal Schwarzwald wurde es. Rest 8. Avalanche stellte sich ebenfalls auf Doppel 16 Rest, landete dann zwischenzeitlich bei Doppel 1 als Rest. Dann drei Darts von van Haarfort die jeweils mit dem ersten Versuch knapp über Doppel 8 in der Doppel 11 landeten. Vermutlich ein Novum. The Avlanche traf dann nach einer gefühlten Ewigkeit und kurz vor der Dehydrierung die Doppel 1, während Haarfort an Doppel 4 zerbrach. Somit war die Entscheidung gefallen. Verdienter Schleuderpokalsieger 2018 wurde The Avalanche. Glückwunsch dazu!

Ergebnisse

MannschaftLegsSpielausgang
The Avalanche4Sieg
van Haarfort3Niederlage

The Avalanche kurz vor dem Wurf
The Avalanche mit Pokal und van Haarfort mit dem Preis des Zweiten
Trifft van Haarfort das Board?

 

 

 

 

 


 

Finale Schleuderligameister 2018
The Avalanche vs Triple Butz
Mit den beiden Endspielteilnehmern stehen auch zwei über die Runde gesehen konstant gebliebene Schleuderer im Finale, in dem über „Best of nine“ der Sieger ermittelt wird.
Road to Schleuderscheune:
The Avlanche: Tabelle abgeschlossen auf Platz 3, Vietelfinale-Meutz (3:2), Halbfinale-Carnage (4:3)
Triple Butz: Tabelle abgeschlossen auf Platz 4, Viertelfinale-Zimbo (4:0), Halbfinale-Doublemaker (4:3)

Einen wahren Leckerbissen durften die anwesenden Schleuderer erwarten, versprach die Paarung doch Spannung und guten Dart. Natürlich kein leichtes Unterfangen nach dem Pokalfinale! Nach dem Einwerfen ging es ans Ausbullen. Dieses entschied hauchdünn Triple Butz zu seinen Gunsten. Und weil er das Ausbullen gewonnen hat, meldete der Avalanche hingegen Besitztümer am 1.Leg an. Er benötigte hierfür die Dopple 3.
Das 2.Leg hingegen gestaltete sich etwas langatmiger, da keiner der beiden Herren scheinbar Interesse an einem Checkout zu haben schien. So war es letztlich Triple Butz der mit einem beherzten Wurf in die Doppel 1 zuschlug und zum 1:1 kam. Wie man es auch anders machen kann, zeigte er nur ein Leg später. 72 Rest gecheckt mit Doppel 16 für Tops und voila – 1:2 für Butz. Das konnte und wollte The Avalanche nicht auf sich sitzen lassen und kam in einem recht schnell gespielten Leg 4 durch Dopple 2 zum 2:2.
Sein Können erneut unter Beweis stellen durfte Triple Butz bei Rest 40, bei dem er eigentlich Tops treffen wollte, aber den ersten Dart in Doppel 5 versenkte. Egal dachte sich der Herr und warf den zweiten einfach in die Doppel 15. Das Ergebnis war das Gleiche- erneute Führung in den Legs mit 2:3. Und da man anscheinend Gefallen gefunden hat, am ständigen ausgleichen in den Legs war das 6., durch einen großen Vorsprung von TA mit Doppel 20 recht schnell erledigt. Nun aber folgt Leg 7 mit Geschichtspotenzial. Warum? The Avalanche hat Rest 2 und schafft es tatsächlich fünf, ja ich wiederhole FÜNF Darts in Folge in – bzw. gegen den Beleuchtungsring ums Board zu werfen! Eine Meisterleistung – wäre sie nur prämiert worden. So bedankte sich Triple Butz seinerseits mit der getroffenen Doppel 1 und dem damit einhergehenden 3:4. Die Luft für The Avalanche wurde also dünner. Das er damit umzugehen weiß zeigte er jedoch schon im Pokalfinale. Nur in diesem Leg warf Triple Butz mit der dritten Aufnahme eine 171!! und kam wenig später zum Checkout mit Tops. Das bedeutete, wir haben mit Triple Butz einen neuen Schleuderligameister!! 3:5 ist das amtliche Endergebnis. Glückwunsch dazu.

Ergebnisse

MannschaftLegsSpielausgang
The Avalanche2Niederlage
Triple Butz4Sieg

Schleudermeister Triple Butz & Zweitplatzierter The Avalanche
Der Meistermacher mit „Schale“
Schleuderpokalsiegerbesieger & The Avalanche

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