1.+2. Liga Vorschau und Nachsicht in einem

(Vorbericht:)
Die Urlaubszeit macht auch nicht halt vor der Schleuderliga, sodass mit einem dünneren Publikum gerechnet werden darf. Aber damit kennt sich Oberdisponent The Lizard bestens aus und wird diese Überlegung in den Einkauf einfließen lassen. Für heute stehen auch wieder Begegnung ins Haus, die Brisanz aufweisen können. So treffen die beiden „Doublemaker Verfolger“ direkt aufeinander und in Liga 2 wird es heiß hergehen, zwischen den beiden „Keller Aspiranten“ The Ho & Apex Predator, die aber bei einem Sieg zum Mittelfeld aufschließen können. Der Abend wird abgerundet durch das 3.Match, welches der Tabellenführer Liga Eins gegen den noch Vorletzten bestreiten wird.

(Review:)
Urlaub wird wo anders gemacht, nicht aber in der Schleuderliga. So hatte man eine sehr gut gefüllte Scheune für die Spiele und nur zwei nicht abgemeldete Spieler – die sich beim Vorstand noch erklären dürfen. Was man leider auch hatte, subtropische Verhältnisse im inneren der Scheune, kurze Angst, als Dalibor keinen Gerstensaft mehr ausgeben wollte, da durch zu starke Beanspruchung ein Ventil zufrohr. Schlussendlich sind aber alle Spiel über die Bühne gegangen und auch das kühle Gold fand den Weg wieder in die durstigen Kehlen der Schleuderer.


4 - 2
Zeit

(The HO vs Apex Predator) Vorbericht:

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Schleuder wird es an diesem Spieltag geben. Gespannt darf man auf den Ausgang der Partie sein, denn beide brauchen Punkte um nicht im Sumpf des Kellers zu verweilen. In seinem Debutjahr läuft es für The Ho ganz passabel, denn selbst bei den zwei Niederlagen die er erfahren musste, war er, bis auf die Ausnahme gegen Ibracadabra, nur knapp unterlegen. Gegen den Predator rechnet er sich also etwas Zählbares aus.
Apex hingegen will die Serie als Tabellenletzter nicht ausbauen, sondern diesen Titel dieses Jahr an Zimbo abgeben. Wie oben bereits erwähnt benötigt er dafür allerdings Punkte, Punkte und nochmals Punkte. Momentan treibt er sich auf dem Vorletzten Platz, mit nur zwei Punkten aber dem deutlich besseren Legverhältnis, rum. Das Ziel ist klar definiert – einen Punkt mindestens holen gegen The HO.

(Review):
Einen Sieger fand die Partie zwischen The HO und Apex Predator in Person des Erstgenannten. Zwar ging Apex mit 0:1 in Führung (Doppel 1) doch schon im 2.Leg konnte The HO durch ein Rebreak zum 1:1 ausgleichen. Vorausgegangen war dem Ganzen aber ein ellenlanger Schlagabtausch auf die Doppel, bei dem schon das Zielwasser hergerichtet wurde. Und weil HO anscheinend Spaß gefunden hatte, konnte er auch das das 3.Leg sein eigen nennen (Doppel10). Im 4.Leg dann das Aufbäumen vom Predator, der sich schön in den Finishbereich warf und dort mit Doppel 2 die Partie wieder zum Ausgleich brachte. Leider waren die letzten beiden Leg’s für Apex alles andere als glorreich, denn sie gingen jeweils zu Gunsten von the HO aus (Doppel 3+2). Somit rutschte der eine ins Mittelfeld, während der andere es sich bei Zimbo gemütlich machen möchte.


4 - 0
Zeit

(van Haarfort vs Carnage) Vorbericht:

Noch immer tief sitzt der Stachel der Final Niederlage bei Carnage, die im van Haarfort letzte Saison mit etwas Glück zufügen konnten. Der Rekord Pokalsieger sinnt natürlich auf Rache, denn ein Meistertitel fehlt ihm noch in seiner Sammlung. Aber auch van Haarfort würde sich über einen Zweier freuen, denn sich oben festzusetzten in der Tabelle scheint diese Runde extrem wichtig zu sein. RuckZuck landet man auf dem Relegationsplatz und der ist, neben dem Abstiegsplatz, so beliebt wie zwei Wochen Montezumas Rache. Bemüht man die Statistik zur Aufklärung wer in dieser Begegnung als Sieger hervorgeht, hat tatsächlich van Haarfort einen vermeintlichen Vorteil. Aus gut informierten Kreisen, konnte man erfahren, dass Carnage in der Corona Pause sein Spiel durch hartes Training stark verbessern konnte. Es dürfte ein enges Spiel geben, bei dem der, der die besseren Nerven hat als Sieger das Spiel beenden wird.

(Review):

Eine bittere Niederlage musste erneut Carnage gegen van Haarfort hinnehmen, nicht aber weil dieser mit einem starken Spiel aufwarten konnte. Es war im 1.+2. Leg einfach der unruhigen Hand von Carnage auf die Doppel geschuldet, dass es da schon 2:0 für Haarfort stand. Beidemale konnte er mit dem ersten Checkout Dart das Spiel zumachen. Besonders bitter das 1. Leg – 90 Rest Haarfort (19-20-BullsEye). Im zweiten Leg das gleiche Spiel, hier war es dann Tops zum 2:0. Schon ein bisschen Resignation konnte man in den Gesichtszügen von Carnage erkennen, die nicht besser wurden, als Haarfort seine ersten 9 Darts von Leg 3 Richtung Dartboard warf – 120-140-100. Das war’s dann aber auch mit der Herrlichkeit. Denn dann traf Haarfort nichts mehr und Carnage witterte seine Chance auf ein 2:1. Leider vergaben beide Scheuderer etliche Chancen, und so war es dann doch die Doppel 1, die das 3:0 brachte. Am Ende lautete das Ergebnis 4:0 für Haarfort, der in einem mittelmäßigen Match der Glücklichere war.


4 - 2
Zeit

(The Doublemaker vs Meutz) Vorbericht:

Der Begriff des Dominators muss anscheinend wieder aus der Schublade geholt werden. Zu stark die Auftritte des Doublemaker in der jetzigen Phase. Ob ihm da Meutz ein Bei stellen kann? Die Daumen drücken wird ihm sicher der ein oder andere in der Runde 🙂
Leider spricht die Statistik da eine eindeutige Sprache und spiegelt auch den bisherigen Verlauf wieder. Vier Spiele, vier Siege aber Meutz will ihm dennoch ein Schnippchen schlagen. Muss er auch, denn der Abstand zum Letzten Triple Butz beträgt nur noch einen Punkt. Aber sein jetziger Standort ist halt auch der Relegationsplatz, von dem er schleunigst weg will. Der Doublemaker ist auf jeden Fall gewarnt gegen Meutz sich keine Schwächephase zu zeigen, denn er wird sie nutzen wie schon van Haarfort erfahren durfte.

Im letzten Match des Abends trafen der Dominator und Meutz aufeinander. Beim Dominator war zu anfangs noch etwas Sand im Getriebe, was Meutz sich sofort zu eigen machte und schnell mit 0:1 in Führung ging. Dieses 0:1 schien beim Doublemaker etwas ausgelöst zu haben, denn plötzlich zündete dieser ein wahres Feuerwerk. Und nach dem 4.Leg stand es plötzlich 3:1 für den „Ranzenwütigen“ Doublemaker, der sich nun eine kleine Auszeit gönnte. Diese Auszeit verhalf dann Meutz noch einmal um auf 3:2 zu verkürzen ehe im 6.Leg der Sack vom Dominator dann zu gemacht wurde (Tops) zum 4:2. Für einen kurzen Moment war sie da, die Hoffnung der Tabellenführer gibt vielleicht Punkte ab, aber dieser Schleuderer lässt sich an, das Maß der Dinge zu werden in dieser Saison.

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