Triple Butz vs the Wizard

Im zweiten Spiel des Abends im Hause Avalance trafen Triple Butz und the Wizard aufeinander.
The Wizard, der schon einmal an diesem Austragungsort eine Niederlage hinnehmen musste, ging hier mit sehr viel Druck in das Spiel.
Hingegen steht Triple Butz mit jeweils einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage ziemlich zentral in der Tabelle.
Also das Ende vom Lied ist: Beide Spieler in dieser Partie benötigen einen Sieg um eine Richtung in der Tabelle für sich zu bestimmen.

Im ersten Leg setz Triple Butz mit der ersten T20 eine klare Ansage und verschafft sich einen klaren Vorsprung. Doch das lässt the Wizard nicht auf sich sitzen und holt den Vorsprung auf. Ein super Leg spielt the Wizard zu Ende, indem er sich auf die 26 stellt und dann mit der D13 ziemlich zügig das Leg für sich bestimmt. Somit geht the Wizard 0:1 in Führung. Ob der Knoten bei the Wizard nun endlich geplatzt ist und er seine alte Trainingsleistung wieder abrufen kann? Fortsetzung folgt…

Weiter ging es mit the Wizard, der sehr bemüht war, jedoch nicht alles nach seinem Plan lief. Triple Butz war bei den entscheidenden Situationen klarer und traf öfters die T20. Damit lässt er seinen Gegner weit zurück. Während the Wizard auf Aufholjagd ist, stellt sich Triple Butz dummerweise auf die 3, bestimmt aber mit einer 1 und der D1 das Leg für sich und gleicht zum 1:1 aus.

Triple Butz legt im dritten Leg total motiviert los. Gleich mit seinen ersten drei Pfeilen traf er aber nur die heiß begehrte TWENTYSIX (nach diesem Wurf sah man auch ein kleines schmunzeln in den Gesichtern des Publikums). Nichts desto trotz ist the Wizard schneller im Finishing Bereich. Kann seinen Vorteil jedoch nicht ausnutzen, da Triple Butz ihm dicht auf den Fersen sitzt. Somit entscheidet Triple Butz auch das dritte Leg für sich.

Bei einem ziemlich zügigen Spiel war nur noch die Frage: Verliert the Wizard ein weiteres Match und rutsch die Tabelle weiter runter oder gibt es hier noch eine Punkteteilung?
Letztendlich ist Triple Butz im ganzen Match überlegener und holt sich den Sieg mit einem 3:1 Endstand.

Und wieder konnte the Wizard seinen Fluch im Spessarter Schleudertempel nicht besiegen. Der in der Trainingsphase als Favorit anerkannte the Wizard enttäuscht die Zuschauer ein weiteres Mal.

3 - 1
Zeit

the Avalanche vs the Hurricane

Zu Gast bei d‘ Spessarter Ebber trafen the Avalanche und the Hurricane im ersten Spiel des Abends zum 4. Spieltag aufeinander. Aus Sicht der Tabelle galt the Avalanche als klarer Favorit, doch Kenner wissen, dass the Hurricane sich nicht so leichtfertig abspeisen lässt. Dies zeigt seine lässige Art schon vor dem Einschleudern, indem er nach eigener Aussage zum ersten Mal ohne Training mit neuen Darts antrat und diese noch vor Beginn provisorisch umbaute.

Unter besonderer Beobachtung zahlreicher Spielerfrauen eröffnete the Avalanche das erste Leg.
Mit einem Average um die 40er Marke herum schleudern beide auf Augenhöhe, bis nach einem zähen Verlauf the Hurricane als Erster die Chance hat sich das Leg zu sichern doch auf die doppel 7 verpasst. Im 2. Ansatz macht the Avalanche mit der doppel 3 das 1. Leg klar.

Auch im 2. Leg schleudern beide auf Augenhöhe, aber wieder ein zäher Matchverlauf. Für einen Aufreger im Leg sorgte the Avalanche mit einem „rausgebounceten“ Dart der die weiblichen Zuschauer knapp verfehlte und diese kurz aufschrecken lies.
Nach langen Versuchen holte sich the Hurricane mit dem 51. Dart im Leg auf die doppel 1 den verdienten Ausgleich. 1:1.

Im 3. Leg hatte the Avalanche die Nase klar vorn doch hinderte ihn das Ausmachen an einem schnellen Punktegewinn. Am Ende sicherte sich the Avalanche auf die doppel 4 das 2:1 und somit war klar, dass auf jedenfall Punkte in Spessart bleiben.

Im 4. Leg erreichte the Avalanche mit einer 120 das höchste Ergebnis im Spiel.
The Avalanche stellt sich gekonnt Tops doch verzieht in die doppel 5.
Nach ausgeglichenem Matchverlauf entscheidet the Avalanche das Match für sich auf die doppel 6 (ganz nach Device-manier).
3:1 Endstand. Aber eine Punkteteilung wäre an diesem Abend das verdiente Ergebnis gewesen.

3 - 1
Zeit

Linksdatscher vs the Wizard

Nach den Einlaufliedern und kurzem ein schmeißen beginnt Linksdatscher das mit hoher Spannung erwartete Match gegen the Wizard.

Gleich im ersten Leg legt Linksdatscher los wie die Feuerwehr. Man sieht schon früh das Linksdatscher, die Niederlage vom ersten Spieltag wieder korrigieren möchte. So kam es wie es kommen musste Linksdatscher entscheidet das erste Leg nach 37 Darts für sich. The Wizard, sichtlich angespannt, kam bisher noch gar nicht in die Partie, 3x Butz! 1€! DANKE.

Gespannt wird beobachtet wie the Wizard den 0:1 Rückstand weg steckt. Kommt er zurück wie am 1. Spieltag und dreht die Partie noch? Wenig passiert im 2 Leg. Bis the Wizard einen „Robin Hood“ schmeißt, Linksdatscher sich mit einer T20 auf D1 stellt, doch knapp verpasst und sich dann sein Gegner nicht 2 mal bitten ließ und sich das zweite Leg schnappte. 1:1 Ausgleich. Pinkelpause.

Das Match lebt von seiner Spannung. Trotz einer 140 von the Wizard (Highscore im Spiel) ist Linksdatscher immer einen Tick präsenter und stellt sich wieder nach einer T20 ein Finish, doch auch dieses mal verfehlt er das Doppel. „Heiland Sach nochmal“ schellt es durch den Raum. Das fluchen wurde belohnt und Linksdatscher holt sich die 2:1 Führung aug die verflixte D7. Sieg oder Punkteteilung? Das letzte Leg der Partie war sicherlich das engste. Das lag vor allem daran das the Wizard so unzufrieden mit seinem Spiel an diesem Abend war das er sein Spiel umstellte und auf die Felder 10 und 15 warf um seinen Punkteschnitt zu verbessern. Trotzdem war des Linksdatscher der auf Tops seine ersten Matchdarts warf, sie aber nicht nutzen konnte. The Wizard stellt sich auch auf ein Finish um seinen Gegener nochmal unter Druck zu setzen. Dieser lässt sich aber an diesem Abend nicht aus der Ruhe bringen und holt sich Sieg. 3:1! An einem Abend an dem es jeder Schwer hätte Linksdatscher in Gefahr zu bringen, konnte the Wizard nicht mithalten. Auch wenn der sicherlich unter seinen Möglichkeiten spielte, war der Sieg verdient!

3 - 1
Zeit

Dominguez vs Ibracadabra

Zur ersten Auswärts-Schleuderei seit dem E-Dart-Debakel zwischen Okan und Simon „The Device“ (beim Türk am Rathausmarkt) lud „The Avalanche“ in die berühmte Spessarter Schleuderstube. Im ersten von zwei mit Spannung erwarteten Duellen gaben sich Ibra Kadabra und Dominguez die Pfeile in die Hand.

Nach dem berühmt-berüchtigten Intro von Ibra Kabadabra, bei dem mal wieder „die Affen durch den Wald rasten“, schleuderte sich Dominguez zu den Beats von Fort Minor ein. Und mit dem obligatorsichen Presse-Foto durch Kevin Hankerazzi ging es dann auch endlich los. Ibra Kadabra, der sein erstes Match gegen „The Wizard“ noch verloren hatte, machte gleich Nägel mit Köpfen und schleuderte direkt zu Beginn eine 138 aus dem Ärmel, was gleichbedeutend mit seinem persönlichen Rekord war. Auch Dominguez begann vielversprechend, hatte gegen einen wurf-wütigen Ibra Kadabra im ersten Leg aber nicht den Hauch einer Chance. Mit einer Doppel-3 sicherte sich dieser den ersten Punkt und konnte zwischenzeitlich gar mit einem 68er-Schnitt aufwarten.
Auch im zweiten Leg hielt Ibra das Tempo mit einer Tripple 20 direkt hoch, aber auch Dominguez zeigte was in seinem Schleuder-Arm steckt und tat es ihm in Runde 6 gleich. Mit erneut hohem Tempo (Wurfdurchschnitt über 50) bogen beide auf die Zielgerade des zweiten Legs ein, welches sich Dominguez mit einer Doppel-10 im Finish so humorlos schnappte, wie der 14-jährige Viertklässler, der seinem 10-jährigen Schulkameraden das Pausenbrot klaut.
Im dritten Leg zeigten beide Schleuderer dann eine eher bescheidene Performance und benötigten einige Versuche, um das Doppel-Aus klarzumachen. In einem Anflug von Übermut versuchte sich Ibra kurzzeitig gar am Doppel-Bull, änderte dann aber seine Taktik und vollendete mit Pfeil Nummer 47 (!!!) auf der Doppel-8.
Jetzt war allen Anwesenden klar: Im entscheidenden vierten Leg würde es nicht nur um die Wurst, sondern um den ganzen Grill gehen. Schafft Dominguez doch noch den Ausgleich oder holt sich Ibra Kadabra den ersten Dreier? Wie sehr die Nerven in diesem Krimi blank lagen demonstrierten die „Helden der Wurfpfeile“ eindrücklich, als sie teilweise schwerwiegende Fehler machten. Während Dominguez beim Versuch mit der 3 auf „Tops“ zu stellen noch knapp scheiterte und stattdessen in die 19 schleuderte, traf Ibra bei einem Rest von 14 nur die einfache 7, vergaß dann, dass er noch zwei Pfeile in der Hand hielt und räumte den Platz für Dominguez. In einer wahren „Überwerf-Orgie“ scheiterten Beide mehrfach an der Entscheidung, bis sich Dominguez letztlich mit der Doppel-1 den Punktgewinn sicherte.

Damit bleiben beide Spieler nach wie vor ohne Sieg, Dominguez aber – und nur das schien für ihn zu zählen – auch weiterhin ohne Niederlage. Mühsam ernährt sich eben Dominguezhörnchen.

2 - 2
Zeit